Über den Umgang mit Materie

Materie

Materie umfasst alles, was für das menschliche Auge in der physischen Welt sichtbar ist. Viele Menschen empfinden das “Materielle” als schlecht, minderwertig oder haben sogar Angst davor. Zu recht ?

 

Aufwerten und Abwerten

Es liegt in unserer Natur, die Dinge, die uns umgeben zu bewerten. Daran ist zunächst nichts Verwerfliches, bilden wir doch damit unseren persönlichen Geschmack und unsere Vorlieben, also alles, was uns zum Beispiel an Möbeln, Kleidungsstücken, Kunst usw. gefällt und was nicht. Problematisch wird es erst, wenn wir etwas beurteilen, weil wir meinen, andere müssten das auch so sehen. Dann mutieren zum Beispiel bestimmte Stoffe wie Plastik zur Gefahr, Automarken werden mit einem gesellschaftlichen Status verbunden und Reichtum als etwas “egomanes” angesehen. Ich bekam als Kind immer abfällige Bemerkungen über Reiche zu hören, die mir lange den Eindruck vermittelten, dass ein bisschen Geld ja ok sei, zuviel aber eben nicht (wobei sich dann natürlich die Frage stellt, an was sich “zuviel” überhaupt bemisst).

Das Beurteilen alles Materiellen wird gerne dazu benutzt, um den eigenen “Status quo” zu rechtfertigen. Was dabei jedoch verloren geht, ist die Wertschätzung der Materie. Wir alle tragen solche Ansichten mit uns herum. Die meisten Werte haben wir von unseren Eltern oder der “Gesellschaft” kritiklos übernommen und für wahr befunden. Deshalb kann es nützlich sein, von Zeit zu Zeit zu überprüfen, ob das Wertesystem, welches wir uns angeeignet haben, überhaupt noch Gültigkeit besitzt.

 

Das Neue ist erst einmal schlecht

Eine weitere, interessante Art mit Materie umzugehen, ist das Ablehnen von technischen Neuentwicklungen. Dazu zählt zum grössten Teil alles, was mit Computern und Mobiltelefonen zu tun hat, aber auch Flugzeuge. Dabei zeigt sich die grösste Anti-Haltung bei der Boomer-Generation (1930-1960) und der frühen Generation X (1960-1970). Die Ablehnung von technischen Innovationen kann den Alltag erschweren oder zu innerem Widerstand führen, welcher dafür sorgt, dass Materie zu einem ständigen Reibungspunkt in unserem Leben wird. Wir nehmen wahr, dass sich die Welt um uns verändert und weiterentwickelt, wollen uns aber nicht damit auseinandersetzen. Dadurch entsteht eine Abspaltung, bei der das Äussere, Materielle als schlecht empfunden wird und wir uns auf der Erde bzw. in der “Welt” nicht mehr zu Hause fühlen. Es ist völlig in Ordnung, kein Interesse an technischem Fortschritt zu haben. Sollten wir uns aber damit das Leben schwer machen, ist es auch hier ratsam einmal zu überprüfen, woher denn unsere ablehnende Haltung kommt.

 

Stromleitungen

Viele Menschen fürchten sich vor einer unsichtbaren Macht, die in Form von Strahlung, Frequenzen oder Radioaktivität von der Materie ausgeht und die uns einen körperlichen Schaden zufügen könnte. Wenn dies tatsächlich so wäre, müssten alle Menschen davon betroffen sein. Es geht mir hier nicht um das Für und Wider technischer Innovationen. Ich möchte jedoch gerne die Menschen, die unter diesen spezifischen Ängsten leiden auffordern, einmal genau hinzuschauen, woher diese Ängste kommen. Oftmals sind es Aussagen von sogenannten Spezialisten, die wir irgendwann einmal gehört oder gelesen haben und die uns in Alarmbereitschaft versetzen. Solche Ängste sind natürlich schwer loszuwerden, da sie ja etwas Unsichtbares als Gegenüber haben.

Fürchtete man sich vor Computer-(WLAN) oder Mobilfunk-Strahlen, kann man bei sich zunächst überprüfen, ob man grundsätzlich ein Problem mit technischen Geräten hat oder eventuell ein Problem mit Vernetzung und Kommunikation, was uns Computer symbolisieren. Auch ich war lange misstrauisch und verwirrt durch zu viele verschiedene Aussagen, bis ich anfing, Stromleitungen für mich zu erforschen. Mittlerweile kann ich Strom “hören”, das merke ich besonders dann, wenn mal Stromausfall ist und es sich ganz anders anhört. Man kann auch mit Stromleitungen direkt in Kontakt treten und ihre Energie wahrnehmen. Sie ist völlig anders strukturiert als unsere menschliche Energie und sehr “schnell”.

 

Design

Materie ist für mich Ausdruck von Kreativität. Betrachtet man es einmal ganz wertneutral, ist alles, was uns umgibt entweder von jemandem kreiert worden oder hat sich selbst geformt (Natur). Alle Stoffe, aus denen sich unsere materiellen Güter zusammensetzen, entstammen der Erde und sind damit auch Teil von uns, auch wenn wir sie chemisch oder physikalisch verändert haben. Allein aus dieser Perspektive heraus macht es für mich wenig Sinn, die Materie als etwas Feindliches zu betrachten. Wir erzeugen dadurch nur eine Trennung, die für Anspannung sorgt und uns nicht zu Ruhe kommen lässt.

 

Die Liebe zu den Dingen

Wie wir die Materie nun für uns betrachten, möchte ich jedem selbst überlassen. Wer sich jedoch näher auf die Materie einlässt, kann Erstaunliches entdecken. Dabei entsteht eine Art Liebe zu den Dingen, die uns mit der Materie verbindet und dafür sorgt, dass wir uns wohl und zu Hause fühlen. Materie kann dabei schon fast als lebendig empfunden werden, zum Beispiel, wenn wir uns in unseren Lieblingssessel fallen lassen und ganz “eins” werden. Materie hat die Eigenschaft, dass sie Schwingungen und Frequenzen reflektieren kann. Das merken wir zum Beispiel dann, wenn wir uns auf einen bestimmten Platz eben nicht setzen möchten. Oder umgekehrt, wenn mein Lieblingssessel meine Schwingungen reflektiert, werde ich mich besonders gerne dort hinsetzen.
Die Liebe zur Materie kann auch sichtbar werden, zum Beispiel über unsere Ausstrahlung, die sich intensivieren kann, wenn wir Kleidungsstücke tragen, die wir lieben. Wer noch weiter gehen will, kann einen Versuch wagen, mit Materie zu kommunizieren. Manche Menschen tun das bereits, wenn sie mit ihrem Auto “reden”, erwarten jedoch keine Antwort zurück. Aus meiner Erfahrung heraus besitzt Materie ein Bewusstsein, sie weiss also, was sie ist, auch wenn wir sie aus unserem menschlichen Blickwinkel heraus als tot ansehen.
Viel Spass beim experimentieren 😊!