Das Wassermannzeitalter und die Generationen

Generations

Das Wassermannzeitalter – was ist das überhaupt ?
Viele haben das schon mal gehört, wissen jedoch nichts so recht damit anzufangen. Wir können das Wassermannzeitalter besser verstehen, wenn wir einen persönlichen Bezug dazu herstellen, denn allgemeine Aussagen dazu gibt es genügend. Die meisten von uns wurden vor dem Beginn des Wassermannzeitalters, also vor 2012, im auslaufenden Fischezeitalter geboren.

 

Die Boomer Generation

Generell kann man sagen, je älter wir sind, desto geprägter sind wir vom Fischezeitalter und haben dessen Werte als Lebensmuster in uns verankert. Das betrifft vor allem die Boomer-Generation, im Kern zwischen 1940 und 1960 geboren. Diese Generation verbrachte fast alle Lebensphasen in diesem Zeitalter und hält am stärksten an dessen Werten fest. Dazu zählen unter anderem die gesamte Religionsebene, Schuld- und Erlösungsgedanken, Karma und Wiedergeburt, Dualität, Ordnung, Narkotisierung (Fernsehen, Alkohol), Krisen und Krankheiten.

 

Generation X

Die nachfolgende Generation X, im Kern zwischen 1960 und 1980 geboren, befindet sich bereits im grossen Zwiespalt. Ebenfalls noch mit den alten Werten vertraut und aufgewachsen, spüren viele einen Wandel, der diese Werte aufzulösen droht, dadurch jedoch eine innere Zerrissenheit erzeugt, gefolgt von einem Zustand des “nicht Wissens”. Die meisten Arbeitslosen kommen heute aus dieser Generation und spüren, wie alte Sicherheiten und Werte an Bedeutung verlieren, das Neue jedoch noch nicht greifbar ist. Ihre Aufgabe besteht zum einen darin, aus der Passivität herauszukommen und dieses Neue auf individueller Ebene aktiv mitzugestalten. Zum anderen dienen ihre Erfahrungen gerade älteren Menschen, in der neuen Zeit besser zurecht zu kommen.

 

Generation Y

Die Generation Y, im Kern zwischen 1980 und 2000 geboren, identifiziert sich bereits kaum noch mit den althergebrachten Werten und Strukturen oder stellt diese offen in Frage. Sie brechen die Schule oder das Studium ab, um ihre eigenen Ideen umzusetzen, für die es in den noch bestehenden Strukturen kaum Raum gibt. Sie sind individueller und trauen sich auch, dies zu leben.

Das Internet als Plattform bietet ihnen dazu genügend Möglichkeiten. Kein anderes Instrument hat es den Menschen je ermöglicht, sich so schnell und effizient zu vernetzen. Deshalb wird es uns auch als die grösste Bedrohung verkauft, indem man uns versucht einzureden, unsere “Daten” seien in Gefahr und wir würden ausspioniert und überwacht werden. Tatsächlich ist dies aber nur ein verzweifelter Versuch, ein neues Feindbild zu erschaffen, dem schon längst der Rang abgelaufen wurde. Gerade die junge Generation zeigt sich davon völlig unbeeindruckt und nutzt das Internet, um sich mit anderen zu vernetzen, Ideen auszutauschen und ihre Visionen mit anderen zu bündeln und wachsen zu lassen.

 

Die neuen Kinder

Die neuen Kinder, im Kern ab dem Jahr 2000 geboren, verbringen bereits ihre Jugend in der neuen Zeit, was ihnen einen zusätzlichen Energieschub verleiht, den sie nutzen, um noch bestehende Strukturen zu hinterfragen oder sich gar nicht mehr daran zu beteiligen. Das noch herrschende Schulsystem hat kaum mehr erzieherischen Einfluss auf sie, weil sie sich geistig bereits davon freigemacht haben und ihre individuellen Interessen verfolgen. Daran werden auch solche “Diagnosen” wie ADHS oder Autismus samt Behandlung nichts ändern können. Traditionelle Wege, wie klassische Karrierelaufbahnen, hierarchische Arbeitsstrukturen und Ziele, die es gesellschaftlich zu erreichen gilt, üben kaum mehr einen Anreiz aus, es sei denn, sie decken sich mit den individuellen Zielen und Vorstellungen des Einzelnen. Die neuen Kinder wissen bereits, dass sie durch die Vernetzung mit anderen nicht nur ihre geistigen Fähigkeiten teilen, sondern diese auch bündeln können, indem das Besondere jedes Einzelnen in gemeinsame Projekte mit einfliesst und diese exponentiell wachsen lässt. Wir dürfen also gespannt sein, welche neuen Innovationen in den nächsten Jahren unser Leben auf der Erde bereichern werden.