Über den Umgang mit Materie

Materie umfasst alles, was für das menschliche Auge in der physischen Welt sichtbar ist. Viele Menschen empfinden das «Materielle» als schlecht, minderwertig oder haben sogar Angst davor. Zu recht ?

Materie umfasst alles, was in der physischen Welt für das menschliche Auge sichtbar ist. Betrachtet man die Materie einmal ganz wertneutral, ist alles was uns umgibt irgendwann einmal von irgendjemandem kreiert worden oder hat sich selbst geformt (Natur). Jedes Auto, jeder Tisch, Teller, jedes Werkzeug, Stoffmuster etc. wurden von jemandem erdacht und danach «materialisiert», dass heisst aus einer formlosen Idee in Zeit und Raum transformiert. Materie ist demnach schöpferisch-materialisierter Ausdruck von Kreativität. Alle Stoffe, aus denen sich unsere materiellen Güter zusammensetzen entstammen der Erde, auch wenn wir sie chemisch oder physikalisch verändert haben. Allein aus dieser Perspektive heraus macht es für mich wenig Sinn, die Materie als etwas Feindliches zu betrachten und das nicht zuletzt deshalb, weil wir selbst auch aus einem «materiellen» Teil bestehen, nämlich unserem physischen Körper. An ihm können wir unser Verhältnis zur Materie quasi eins zu eins ablesen. Haben wir ein gestörtes Verhältnis zur Materie, empfinden wir unseren physischen Körper meist auch als unzulänglich, minderwertig, als nicht liebenswert oder sogar als feindlich. Wir erzeugen dadurch jedoch in uns eine Trennung, die für ein innere Anspannung sorgt und uns keinen Frieden finden lässt. Kinder machen sich kaum Gedanken um ihren physischen Körper. Sie sind ganz eins mit ihrem Körper, mit dem sie in der physischen Welt spielen und ihre Freude ausdrücken.

Aufwerten und Abwerten

Es liegt in unserer Natur, die Dinge, die uns umgeben zu bewerten. Daran ist zunächst nichts Verwerfliches, bilden wir doch damit unseren persönlichen Geschmack und unsere Vorlieben, also alles, was uns zum Beispiel an Möbeln, Kleidungsstücken, Kunst und so weiter gefällt und was nicht. Anders ist es, wenn wir etwas beurteilen, weil wir meinen, andere müssten das auch so sehen. Dann werden zum Beispiel bestimmte Stoffe, wie Plastik, zur Gefahr, Automarken werden mit einem gesellschaftlichen Status verbunden und finanzieller Reichtum wird als «egoistisch» angesehen. Ich hörte als Kind immer abfällige Bemerkungen über Reiche. Dadurch bekam ich die Sichtweise, dass ein bisschen Geld ja ok sei, zu viel aber eben nicht (wobei sich dann natürlich die Frage stellt, an was sich «zu viel» überhaupt bemisst). Das Beurteilen alles Materiellen wird gerne dazu benutzt, um den eigenen Status quo zu rechtfertigen. Wir alle tragen solche Ansichten mit uns herum. Die meisten Werte haben wir von unseren Eltern oder der «Gesellschaft» kritiklos übernommen und als wahr anerkannt. Deshalb kann es nützlich sein, von Zeit zu Zeit zu überprüfen, ob das materielle Wertesystem, das wir uns irgendwann einmal angeeignet haben, für uns überhaupt noch Gültigkeit besitzt.

Die Materie ist eine absolute Besonderheit in der dreidimensionalen Welt und steht uns als Menschen, ganz wertneutral betrachtet, zum «spielen» zur Verfügung. Kinder lieben Materie über alles. Sie wollen alles Materielle sofort anfassen, be«greifen», gestalten und verändern. Durch ihren offenen Geist werten sie die Materie nicht ab sondern nutzen sie, um ihre Phantasie zu beflügeln und um Ideen kreativ umzusetzen.


Das Neue ist erst einmal schlecht

Eine weitere, interessante Art mit Materie umzugehen, ist das Ablehnen von technischen Neuentwicklungen. Dazu zählt zum grössten Teil alles, was mit digitalen Medien und Geräten zu tun hat. Die Ablehnung von technischen Innovationen kann den Alltag erschweren oder einen inneren Widerstand erzeugen, der dazu führt, dass Materie zu einem ständigen Reibungspunkt in unserem Leben wird. Wir nehmen wahr, dass sich die Welt um uns verändert und weiterentwickelt, wollen uns aber nicht damit auseinandersetzen. Dadurch entsteht eine Trennung, bei der das Materielle als schlecht empfunden wird und wir uns auf der Erde, beziehungsweise in der «Welt», nicht mehr zu Hause fühlen. Es ist völlig in Ordnung, kein Interesse an technischem Fortschritt zu haben. Sollten wir uns aber damit das Leben schwer machen, ist es für uns ratsam einmal zu überprüfen, woher denn unsere ablehnende Haltung kommt.

Stromleitungen

Viele Menschen fürchten sich vor einer unsichtbaren Macht, die in Form von Strahlung, Frequenzen oder Radioaktivität von der Materie ausgeht und die uns einen körperlichen Schaden zufügen könnte. Wenn dies tatsächlich so wäre, müssten alle Menschen davon betroffen sein. Es geht mir hier nicht um das Für und Wider technischer Innovationen. Ich möchte jedoch gerne die Menschen, die unter diesen spezifischen Ängsten leiden auffordern, einmal genau hinzuschauen, woher diese Ängste kommen. Oftmals sind es Aussagen von sogenannten Spezialisten, die wir irgendwann einmal gehört oder gelesen haben und die uns in Alarmbereitschaft versetzen. Solche Ängste sind natürlich schwer loszuwerden, da sie ja etwas Unsichtbares als Gegenüber haben.
Fürchtete man sich vor Computer-(WLAN) oder Mobilfunk-Strahlen, kann man bei sich zunächst überprüfen, ob man grundsätzlich ein Problem mit technischen Geräten hat oder eventuell ein Problem mit Vernetzung und Kommunikation, was uns Computer symbolisieren. Auch ich war lange misstrauisch und verwirrt durch zu viele verschiedene Aussagen, bis ich anfing, Stromleitungen für mich zu erforschen. Mittlerweile kann ich Strom «hören», das merke ich besonders dann, wenn mal Stromausfall ist und es sich ganz anders anhört. Man kann auch mit Stromleitungen direkt in Kontakt treten und ihre Energie wahrnehmen. Sie ist völlig anders strukturiert als unsere menschliche Energie und sehr «schnell».

Die Liebe zu den Dingen

Wie wir die Materie nun betrachten, möchte ich jedem selbst überlassen. Wer sich jedoch näher auf die Materie einlässt, kann Erstaunliches entdecken. Wenn wir uns mit der Materie verbinden, entsteht eine Art Liebe zu den Dingen, die bewirkt, dass wir uns wohl und «zu Hause» fühlen. Materie hat die Eigenschaft, dass sie Schwingungen und Frequenzen reflektieren kann. Das merken wir zum Beispiel dann, wenn wir uns auf einen bestimmten Platz eben nicht setzen möchten. Oder umgekehrt, wenn mein Lieblingssessel meine Schwingungen reflektiert, werde ich mich besonders gerne dort hinsetzen und «eins» mit dem Sessel werden. Die Liebe zur Materie kann auch über unsere Ausstrahlung sichtbar werden, die sich intensivieren kann, wenn wir unsere Lieblings-Kleidungsstücke tragen. Wer noch weiter gehen will, kann einen Versuch wagen, mit Materie zu kommunizieren. Manche Menschen tun das bereits, wenn sie mit ihrem Auto reden, jedoch keine Antwort zurück erwarten. Aus meiner Erfahrung heraus besitzt Materie ein Bewusstsein, sie weiss also, was sie ist, auch wenn wir sie aus unserem menschlichen Blickwinkel heraus als tot ansehen.
Viel Spass beim experimentieren !

 

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